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Robert Gernhardt: Theorie und Lyrik
94,90 CHF *
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Als „Alleskönner“, „zeitgenössischer Lyrik-Star“ und „Klassiker schon zu Lebzeiten“ ist der Dichter Robert Gernhardt (1937-2006) von Kritikern geadelt worden. Doch wie kam es zur Kanonisierung, wo er doch seine Karriere als Otto-Waalkes-Texter und „Titanic“-Gründer begann? Theorie und Lyrik des poeta doctus werden in diesem Band erstmalig als Gesamtwerk untersucht und in ihre gesellschaftlichen und medialen Kontexte eingeordnet, also u. a. anhand vorheriger und zeitgenössischer Poetik-Entwürfe und Komik-Theorien analysiert. Kenntnis- und detailreich untersucht der Autor Gernhardts ge- und berühmte Lyrik mit ihren Parodien, Satiren, nonsens-geprägten und komikreichen, aber auch komikfreien Gedichten. Ausführlich widmen sich eigene Kapitel mit medienwissenschaftlichem Schwerpunkt dem Aufstieg Gernhardts aus der 68er-Subkultur in den gegenwärtigen Kanon. So klärt diese Arbeit zwei Fragen: Was macht Gernhardt als Theoretiker und Lyriker aus? Und: Warum war Robert Gernhardt so beliebt und erfolgreich? Mit den umfangreichen Kapiteln zur Geschichte der Poetik und der Komik von der Antike bis in die Gegenwart sowie zu Verlagen, Marketing und Medien und zur Kanonbildung legt der Autor zugleich Grundlagen, die für nachfolgende Forschungen im Bereich Literatur- und Medienwissenschaften – auch über andere Autoren – gewinnbringend sind. Zwei ausführliche, bislang unveröffentlichte Gespräche mit Gernhardt runden den Band ab.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.02.2020
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Kritische Theorie der Musik
39,10 € *
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Während die Musik seit Jahrzehnten einem stürmischen Wandel ausgesetzt ist, verharrt die Musikphilosophie seit Adornos Tod in einer Starre. Die Gründe für die Begriffsscheu und Reflexionsträgheit im Musikleben sind vielfältig: Unter anderem fehlen die Kategorien, welche die kompositorische Praxis und die ästhetischen Standorte an die gesamtgesellschaftliche Entwicklung anbinden. Claus-Steffen Mahnkopf möchte deshalb ein begriffliches und argumentatives Instrumentarium bereitstellen, das uns Musik als grundlegendes kulturelles Phänomen besser verstehen läßt. Mahnkopf zeichnet den Wandel des Musikbegriffs seit der späten Moderne und in der Postmoderne nach, diskutiert die Ergebnisse im Lichte der Philosophie und Soziologie – vor allem mit Benjamin, Adorno, Luhmann, Habermas und Derrida – und verbindet sie mit einer konkreten Kulturkritik im Medienzeitalter. Ferner erörtert er die Musik in ihren verschiedenen Disziplinen – wie Aufführungspraxis, Musikwissenschaft, Musikpädagogik –, äußert sich zum Musiktheater, zieht Parallelen zur Architektur und unterbreitet Vorschläge für die Weiterentwicklung der Musik. Der Autor schreibt mit dem Reflexionswissen des Komponisten und des Kenners des Musiklebens und zugleich als Wissenschaftler und Philosoph. Absicht dieses Buches ist nicht nur, eine begriffliche Reflexion der Musik in der Gegenwart zu ermöglichen, sondern auch eine Perspektive aufzuzeigen, welcher Ort der Musik in einer zukünftigen Weltgesellschaft zukommen könnte und sollte. Insofern sieht sich die Kritische Theorie der Musik selber als Teil der modernen Kultur und Kulturkritik. Vorwort Statt einer Einleitung: Die messianische Dimension und die Erinnerung an den Kulturbruch – oder: Warum widmete Adorno die Ästhetische Theorie nicht einem Komponisten? I. Adorno und das Projekt einer Kritischen Theorie der Musik II. Das Erbe Aneignung und Reduktion Die Freiburger Schule Die Zweite Darmstädter Schule III. Deutschland – Land der Mitte Versuch über die Teutonità Spätfolgen des Hitlerregimes Neue Musik und ihre fragile Verfassung IV. Die Transformation des Musikbegriffs Die Situation der Kunstmusik – einige Anmerkungen Alte Musik und Immanentisierung Avantgarde und das Scheitern der neuen Musik Dekonstruktion – Perspektiven der Musik des 21. Jahrhunderts Exkurs: Musik und Architektur – oder: die Poetik des Konstruierens V. Aufklärung – Postmoderne – Zweite Moderne Walter Benjamin und die Dialektik der Aufklärung Die Aporien der Postmoderne Die Bedingungen einer zweiten Moderne VI. Massenkultur und Kulturindustrie Die vornehme Antiquiertheit der Kulturkritik Zur Dialektik der Partizipation Titanic oder Train de vie VII. Zur Gesellschaftsstruktur Errungenschaften und Grenzen der Kommunikationstheorie. Eine Antwort auf Jürgen Habermas Das kritische Potential der Systemtheorie. Eine Antwort auf Niklas Luhmann Macht und Ohnmacht der Kunst VIII. Kritische Modelle Musik und Öffentlichkeit Musikpädagogik – ein ungewöhnlicher Vorschlag Für eine histoire de la pensée – zur Musikwissenschaft Eine andere Aufführungspraxis Exkurs: Die Sprache über Musik IX. Zur Zukunft Das posttraditionelle Musiktheater Die Gunst freier Musik Vers une culture musicale future Namenregister

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.02.2020
Zum Angebot
Robert Gernhardt: Theorie und Lyrik
71,00 € *
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Als „Alleskönner“, „zeitgenössischer Lyrik-Star“ und „Klassiker schon zu Lebzeiten“ ist der Dichter Robert Gernhardt (1937-2006) von Kritikern geadelt worden. Doch wie kam es zur Kanonisierung, wo er doch seine Karriere als Otto-Waalkes-Texter und „Titanic“-Gründer begann? Theorie und Lyrik des poeta doctus werden in diesem Band erstmalig als Gesamtwerk untersucht und in ihre gesellschaftlichen und medialen Kontexte eingeordnet, also u. a. anhand vorheriger und zeitgenössischer Poetik-Entwürfe und Komik-Theorien analysiert. Kenntnis- und detailreich untersucht der Autor Gernhardts ge- und berühmte Lyrik mit ihren Parodien, Satiren, nonsens-geprägten und komikreichen, aber auch komikfreien Gedichten. Ausführlich widmen sich eigene Kapitel mit medienwissenschaftlichem Schwerpunkt dem Aufstieg Gernhardts aus der 68er-Subkultur in den gegenwärtigen Kanon. So klärt diese Arbeit zwei Fragen: Was macht Gernhardt als Theoretiker und Lyriker aus? Und: Warum war Robert Gernhardt so beliebt und erfolgreich? Mit den umfangreichen Kapiteln zur Geschichte der Poetik und der Komik von der Antike bis in die Gegenwart sowie zu Verlagen, Marketing und Medien und zur Kanonbildung legt der Autor zugleich Grundlagen, die für nachfolgende Forschungen im Bereich Literatur- und Medienwissenschaften – auch über andere Autoren – gewinnbringend sind. Zwei ausführliche, bislang unveröffentlichte Gespräche mit Gernhardt runden den Band ab.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.02.2020
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